Großer Andrang beim Sommerfest mit politischer Botschaft !
Rund 500 Gäste feierten mit der Partei Die Linke in Burbach - Während der Rede des Bundesvorsitzenden Oskar Lafontaine war das Zelt zu klein.
Saarbrücken. Zu ihrem Sommerfest hatte die Partei Die Linke an den Burbacher Waldweiher eingeladen. Linke-Bundesvorsitzender Oskar Lafontaine freute sich über gewaltigen Zuspruch im übervollen Festzelt. Rund 500 Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung zu Schwenker und Bier, Kinderspielen und Musik gefolgt. Doch natürlich ging es in erster Linie um Politik. Lafontaine stellte der Öffentlichkeit die erste Kreisvorsitzende der Linkspartei vor: Astrid Schramm, eine 51-jährige Regierungsangestellte aus Püttlingen. Manfred Klasen, Mitglied im neuen Kreisvorstand, definierte die kommunalpolitischen Ziele der Linkspartei, wie den Erhalt des Totobades oder den Erhalt lokaler, sozialer Einrichtungen im Saarbrücker Westen: „Die Stadt muss neue Prioritäten setzen und die vernachlässigten Stadtteile stärker fördern.“ Klasen wünscht sich mehr Geld für die Gemeinwesenarbeit, die Stadtteilbibliothek, die Burbacher Haltestelle und für die Angebote für Langzeitarbeitslose. Bisher habe die Linkspartei im Bereich Burbach, Gersweiler, Klarenthal und Altenkessel 50 Mitglieder, sagte Klasen. Die parteilichen Strukturen seien aber noch im Aufbau, und ein Bezirksverband, der sich an den kommunalpolitischen Einteilungen (Gebiete der Bezirksräte) orientiere, werde gegründet. Die Linke rechne damit, dass sie danach weitere Mitglieder gewinnt. „Viele warten mit dem Parteieintritt, bis es lokale Gliederungen und Ansprechpartner gibt“, weiß Klasen.
Auch beim Sommerfest wurden zahlreiche neue Mitglieder aufgenommen. Dank Oskar Lafontaine, so Klasen, rechne Die Linke im Saarbrücker Westen mit mindestens 20 Prozent der Stimmen. Während Lafontaines Rede standen die Zuhörer dann auch dicht gedrängt bis weit vor den Zelteingängen, denn die Plätze drinnen reichten nicht.
Text Quelle: Saarbrücker Zeitung